Genehmigungsplanung 2026

Biomassepaket, Flexibilisierung und neue Chancen für Biogas

Alle Ampeln stehen auf Grün: Die Ausschreibungsergebnisse zum Biomassepaket sind ein starkes Signal für die Branche. 2026 wird das Jahr, in dem viele Betreiber ihre Strategie zukunftsorientiert festlegen – und die Genehmigungsplanung ist dabei ein wichtiger Baustein.

Die aktuellen Fragen lauten:

👉 Flexibilisierung – setzen Sie auf größere Gasspeicher mit BHKW? Gibt es ein Konzept mit Batteriespeicher?
👉 Neuanlagenstatus – neuer Satellitenstandort oder neue Gärstrecke?
👉 Biomethan – im Cluster oder allein? Wie entwickelt sich der Markt?

Flexibilisierung:
Aktuell beschäftigt sich unser Team mit diversen Genehmigungen für externe Gasspeicher. Sie ermöglichen eine höhere Flexibilität und sind für viele Betreiber die Voraussetzung, um beste Markterlöse zu erzielen und die Ausschreibungsbedingungen zu erfüllen. Parallel dazu rücken BHKW-Anpassungen in den Fokus: mehr Leistung und höhere Effizienz. Zu einer echten Alternative können sich auch Gewerbespeicher entwickeln. Sie ermöglichen eine schnellere Reaktion auf Lastspitzen und könnten die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern.

Neuanlagenstatus:
Starten Sie strategisch neu durch mit einem neuen Satellitenstandort – idealerweise in einer Wärmesenke – oder planen Sie den Bau einer komplett neuen Gärstrecke. Sie profitieren von vollen 20 Jahren Förderung statt nur 12 – eine Rückkehr zur längerfristigen Planungssicherheit.

Biomethan:
Zudem eröffnen Biomethanaufbereitungsanlagen Chancen im Kontext der CO₂-Steuer: Durch Umwandlung von Biogas zu einspeisefähigem Biomethan plus CO₂-Abtrennung entsteht ein Zweitnutzen – etwa für CCS (Carbon Capture & Storage). Die Vermeidung von CO₂-Steuerlasten macht Biomethanaufbereitung zu einer guten Strategie – insbesondere vor dem Hintergrund steigender CO₂-Preise in Deutschland. Ein weiterer Vorteil: Die Genehmigungsplanung für Biomethanaufbereitungsanlagen geht vergleichsweise schnell, da quasi keine wassergefährdenden Stoffe eine Rolle spielen.

Auch bei den Inputstoffen gibt es Bewegung: Das Nährstoffnutzungskonzept (früher Verwertungskonzept) ist nicht mehr in jedem Fall gefordert – das macht die Prozesse einfacher und beschleunigt die Planung.

Eine weitere gute Nachricht: Bearbeitungszeiten bei den Behörden verkürzen sich aktuell. Wer jetzt startet, hat die besten Chancen, Projekte zeitnah umzusetzen.

Und was ist mit TRAS 120? Das ist längst Routine. Dank unserer engen Zusammenarbeit mit Biogas Service Tarmstedt, die sich bestens auf das Thema eingestellt haben, läuft das reibungslos.

Bei BST Innova begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Genehmigung.