Externer Gasspeicher

Genehmigung in 4–6 Monaten – wie gelingt das?

Genehmigungsplanung gilt oft als Bremsklotz. Dass es auch schnell, strukturiert und praxisnah gehen kann, zeigt ein aktuelles Projekt von BST Innova im Timke-Park.

Externer Gasspeicher in „Marzipanbrotform“

  • Standort: Gewerbegebiet Westertimke
  • Abmessungen: ca. 40 × 23 × 11,5 m
  • Nutzbares Volumen: 6.600 m³
  • Genehmigungsdauer: nur 4–6 Monate

Die EWE Netz hat bereits mit dem Bau der Einspeiseanlage für das Biomethan begonnen. Im April wird Kanadevia Inova BioMethan GmbH starten, die Biomethanaufbereitungsanlage aufzustellen, die Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Biogas Service Tarmstedt wird den externen Gasspeicher im Sommer installieren.Es entsteht ein besonderes Gesamtkonzept: Der externe Gasspeicher dient als Zwischenspeicher für das vorgereinigte Biogas – gleichzeitig für

  • die Biomethanaufbereitung (Einspeisung ins öffentliche Erdgasnetz) und
  • Flex‑BHKWs zur Strom‑ und Wärmeerzeugung.

Je nach Preis- und Bedarfslage bedienen sich die Verbraucher aus dem Speicher.
Zusätzlich nutzt die angeschlossene Spedition von Firma Schnackenberg, die zugleich Lieferant des Biogases sind, dieses für CNG‑LKWs – ein dritter Verbraucher, klimaneutral gedacht.

So lief die Genehmigungsplanung bei BST Innova ab:

  1. Abforderung aller benötigten Unterlagen (u. a. Datenblätter, TRAS‑120‑Ausführung, Statik)
  2. Erstellung und Abstimmung des Lageplanentwurfs
  3. Ausarbeitung der Bauvorlagen und Antragsunterlagen
  4. Einreichung bei der Behörde und Bearbeitung möglicher Nachforderungen
  5. Genehmigung

Entscheidend war die frühe Abstimmung, die klare Struktur und das Zusammenspiel von Planung, Bauleitung und Vertrieb.

Unser Fazit zum esternen Gasspeicher

Externe Gasspeicher sind ein zentraler Baustein für flexible, zukunftsfähige Biogas‑ und Biomethankonzepte – wenn die Genehmigungsplanung stimmt.